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Die Wanderfreizeit ist nun zu ende hier ein paar Eindrücke. Bilder kommen später Tag 2 Sommer ist echt schön.... Aber wieso fangen die Vögel so früh an zu zwitschern? Kurz vor fünf war der Burghof mitten in der Waldbühne des Orchesters. Da wundert es nicht wenn bereits um 5:20 die ersten Stimmen der Wanderer zu hören sind. Viel zu früh. Frühstück kommt erst gegen halb neun und der Hunger hat zu viel Zeit um sich auszubreiten. Aber dann war es endlich soweit, gestärkt brachen wir an dem ersten wirklich sommerlichen Tag aus der Burg in Richtung Jugenheim. Der Weg war schon recht abenteuerlich und mit dem Bollerwagen da durchzukommen war schon eine Herausforderung. Zum Teil zu fünft zogen wir den Wagen hoch oder bremsten ihm beim Abstieg. Gegen halb eins erreichten wir endlich das Schwimmbad. Es war ideal, der erste warme Tag und nicht wirklich viele Leute. So hätte man es immer gerne. Beim Ballspielen im Wasser, springen vom Sprungbrett und so mancher Portion Pommes oder Eis ging die Zeit viel zu schnell vorbei. Um gegen Sechs auf unserem Schlafplatz anzukommen war schon höchste Zeit aufzubrechen. Zum Glück waren wir die meiste Zeit im Wald, denn als wir ihn verlassen mussten, machte sich die Hitze richtig bemerkbar. Keiner konnte es mehr abwarten, bis wir das ziel endlich erreicht haben. Zu Füßen von Melibokus in Balkhausen lag sie dann da: eine Wiese mitten zwischen Feldern und Wäldern des Odenwalds. (Vielen Dank der Familie Hoffner, dass sie uns da hat schlafen lassen und uns Wasser, Holz und Tische und Bänke bereit stellte.) Der Wiese war deutlich anzumerken, dass die vorigen Tage Regenreich waren, denn an manchen Stellen konnte man bis zu den Knien im aufgeweichtem Boden verschwinden. Natürlich probierten es gleich ein Paar Kinder aus. Iregndwie gingen die Abende aber schnell rum. Daniel brachte uns bald die Grillsachen, so das schnell das Abendessen unsere Bäuche erfreute. Danach saßen wir noch lange beim Lagerfeuer bei Gruselgeschichten... erst gegen elf sind wir dann in unseren Schlafsäcken eingetaucht. Und ob man's glaubt oder nicht, die Vögel sollen uns in den Schlaf gezwitschert haben. Hossa, hier kommt Tag III: Die Waldläufer marschieren nach ausgiebigem Frühstück in strahlender Morgensonne gut gestärkt in Richtung Felsenmeer. Stetig bergan führt der Weg entlang wogender Wiesen und Felder in den wohltuenden schattigen Wald. Als die jungen Wanderer gegen Mittag den Turm am oberen Felsenmeer erreichen, haben sie sich ein kräftiges Mittagessen verdient. Spagetti mit Tomatensoße- genau die richtige Sportlernahrung für den steinigen Weg abwärts über die mächtigen Felsbrocken. Behände klettern und springen die Waldläufer durch das Gewimmel aus Stein uns Fels. In der Glut des späten Nachmittages versüßt ein Eis den weiteren Marsch. bis zum Etappenziel ist es noch ein Stück... Am Übernachtungsplatz beim Hohenstein angelangt, werden sogleich die besten Schlafstellen am Rander der üppigen Wiese in Beschlag genommen und behagliche Lager für eine weitere Nacht unter dem klaren Sternenhimmel errichtet. Ein wärmendes und lustig loderndes Lagerfeuer an dem Geschichten und Legenden zum Leben erwachen bietet den Abschluß eines ereignisreichen Tages auf Wanderschaft. |